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Tinnitus und Ohrgeräusche – Behandlung mit Chinesischer und Integrativer Medizin

Unsere Vorgehensweise in der Behandlung von Tinnitus und Ohrgeräuschen mit Traditioneller Chinesischer und Integrativer Medizin

Die Behandlung von Tinnitus (falsch auch als Tinitus bezeichnet) mit den Methoden der Traditionellen Chinesischen und Integrativen Medizin ist sehr komplex, oftmals aber auch sehr erfolgreich.

Eine Aufstellung aller im Zentrum behandelbaren Erkrankungen finden Sie hier. 

Neben den von uns hier erwarteten Methoden der Traditionellen Chinesischen und Integrativen Medizin kommen auch ungewöhnliche Techniken und Methoden wie ganzheitliche Zahnheilkunde, Störfeldsuche, Neuraltherapie, Osteopathie und Ernährungsoptimierung zum Einsatz.

Die Behandlung der verschiedenen Formen der Ohrgeräusche (die Chinesische Medizin kennt eine Vielzahl von Syndromen die u.a. auch das Symptom Ohrgeräusch haben) kann entweder zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung oder unmittelbar nach Beginn der Ohrgeräsuche alleine angewandt werden. Dies ist beim Ohrgeräusch wie auch bei anderen Erkrankungen äußerst sinnvoll, weil es den Verlauf/Dauer der Erkrankung zum Teil dramatisch verkürzt. In den meisten Fällen beginnt die Behandlung allerdings erst dann, wenn die konventionellen (schulmedizinischen) Methoden eine nicht ausreichende Wirkung haben.

Vor Beginn der Behandlung wird neben einer exakten schulmedizinischen Diagnose eine chinesische Diagnose gestellt z.B. Nieren-Yang-Mangel, Leber-Qi  Stau etc. und diese Diagnose wird dann auch unmittelbar z.B. mit Kräutern, Akupunktur, Massagen und speziellen Ernährungshinweisen behandelt. Am Ende der Seite finden Sie eine Übersichtsgrafik über die Behandlung von Tinnitus aus Sicht der TCM. Weitere Informationen auch auf unserer virtuellen Internetausstellung www.tcm-ausstellung.de/ohrgeraeuschetinnitus.

Die zur Diagnostik genutzten Methoden der TCM sind die Zungendiagnose, die Pulsdiagnose, die Antlitzdiagnose und die visuelle Ohrdiagnostik.

Ferner analysiert der behandelnde Therapeut den Zustand der Zähne (stattgefundene Wurzelbehandlungen, Zahnmetalle, Amalgam, Kronen, sonstige Füllungen) und des Kiefers (chronische unerkannte, weil beschwerdefreie Entzündungen der Zähne und des Kiefers sowie Kieferfehlstellungen), der Wirbelsäule (Blockierungen im unteren Bereich der Lendenwirbelsäule haben oftmals einen negativen Effekt auf die Funktion des Kiefergelenks, dieses ist in seiner Funktion gestört, dadurch erfolgt eine Fehlbelastung mit der Folge Tinnitus). In seltenen Fällen müssen umweltmedizinische Untersuchungen durchgeführt werden, weil starke Belastungen durch die Arbeitsumgebung oder die Wohnung (Holzschutzmittel, Formaldehyd etc.) bestehen, die bestimmte Beschwerdebilder mitverursachen können.

Die Behandlung erfolgt mit kontrollierten Kräuterrezepturen, Akupunkturbehandlungen (dünnste, schmerzarme und silikonbeschichtungsfreie Nadeln), mit Körperakupunktur, Ohrakupunktur und unter Verwendung weiterer sogenannter Mikroakupunktursysteme (Schädel, ECIWO etc.).

Häufig findet eine Ernährungsberatung statt, bei der Sie eine Liste über die zu sich genommenen Nahrungsmittel und Getränke erstellen und wir Ihnen dann erläutern, welche davon für die Besserung der Beschwerden sinnvoll sind und welche nicht.

Für Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung, bitte nutzen Sie für Ihre E-Mail das Kontaktformular.

Häufige Fragen und Antworten zu Tinnitus und Ohrgeräuschen

Tinnitus was ist das?

Der Begriff  wird vom lateinischen Wort „Tinnire“ abgeleitet und bedeutet klingeln. Betroffene beschreiben Geräusche wie Klingeln, Rauschen, Brummen, Pfeifen, Sausen und Ähnliches. In der Antike wurde Tinnitus als Stimmen der Götter bezeichnet und Götter waren zur damaligen Zeit ein Teil der Realität. Betroffene waren somit befähigt, die Stimmen der Götter zu hören und weis zu sagen. Tinnitus bezeichnet ein Geräusch, das nur der Betroffene selbst wahrnimmt. Betroffene beschreiben dieses Phänomen auch als Ohrensausen oder Ohrenklingeln. Viele Millionen Menschen weltweit hören Dauertöne. In Deutschland spricht man von 11 Millionen, die mit einem Klingeln oder Brummen leben müssen.

Wie und wo entsteht das Ohrenrauschen im Ohr

Tinnitus ist keine Krankheit/Erkrankung im eigentlichen Sinne, sondern ein Symptom. Es kann ganz verschiedene Ursachen haben. Verspannungen der Nackenmuskulatur, Beschwerden der Wirbelsäule, chronische Entzündungsprozesse, falsche Sitzhaltung, laute Geräusche und Stress zählen zu den auslösenden Faktoren. Das Geräusch kann auch Hinweis für Entzündungen im Ohr oder zu viel Ohrenschmalz sein oder tritt im Rahmen anderer Störungen z.B. bei Morbus Meniere auf.

Wo sitzt das Ohrgeräusch?

Es werden nur  zwei Arten von Tinnitus diagnostiziert. Bei der ersten möglichen Form des Tinnitus wird eine tatsächliche Schallquelle im Körper , wie z.B.die Strömungsgeräusche der Blutgefäße ausgemacht. Dann spricht man von einem objektiven Tinnitus. Die zweite Art wird als  subjektiver Tinnitus beschrieben. Beide Formen werden im Kopf wahrgenommen und werden als Pfeifen oder Rauschen beschrieben. Bei mehr als 90% der Betroffenen liegt ein subjektiver Tinnitus vor. Erkenntnisse der Neuro-Forschung gehen bei dieser Form des Tinnitus von einer abnormalen Aktivität von Gehirnnerven aus. Das lässt darauf schließen, dass die Geräusche nicht direkt im Ohr stattfinden.

 

Wer hat Ohrgeräusche besiegt? Wer behandelt Ohrgeräusche ?   Tinnitus was tun dagegen? Ohrgeräusche was nun? Ohrgeräusche was tun? Ohrgeräusche was kann man tun? Ohrgeräusche was kann ich tun? Was tun bei und was wirklich bei Ohrgeräuschen und Tinitus hilft ?

In vielen Fällen wird innerhalb von 24-48 Stunden eine Besserung eintreten. Oft verschwindet er dann auch ganz. Sollte innerhalb von 48 Stunden keine Besserung zu verspüren sein, ist es ratsam den Hals-Nasen-Ohren- Arzt aufzusuchen. ACHTUNG – Wir empfehlen sofort einen Arzt/Rettungsstelle aufzusuchen !!!! Im akuten Zustand wird eine Infusion mit Zucker-Kochsalzlösungen und entzündungshemmenden Wirkstoffen verabreicht. Je schneller auf dieses Beschwerdebild reagiert wird, umso besser ist der Heilungserfolg. Erfahrungsgemäß sind in den ersten drei Monaten nach Auftreten des Tinnitus Behandlungserfolge besonders vielversprechend. Im akuten Fällen sind akustische Ablenkungen sehr wirkungsvoll. Zu akustische Ablenkungen zählen Vogelgezwitscher, Wasserplätschern und Windgeräusche. Hilfreiche Hausklänge sind das Ticken des Weckers, das Brummen eines Ventilator und Hintergrundgeräusche wie Radio, Fernsehen und Musik. Des Weiteren reduzieren mehr Schlaf und Bewegung die Geräuschintensität. Auch Verspannung und Veränderungen der Skelettmuskulatur können diese Beschwerden hervorrufen. Manuelle medizinische  Behandlungen sind in diesem Fall unerlässlich Gegebenenfalls ist eine Physiotherapie und Entspannungstechniken, wie Yoga empfehlenswert. Manche Betroffenen entscheiden sich für eine Sauerstofftherapie. In diesen Fällen geht man davon aus, dass Sauerstoffmangel und Durchblutungsstörungen das Symptom hervorrufen kann.

Wie Ohrgeräusche erkennen?

Wenn es klingelt, pfeift, zischt, könnte es sich um Tinnitus handeln. Er kann die Leistungsfähigkeit als auch die Sozialkompetenz erheblich beeinflussen. Interessensverlust, Konzentrations- und Schlafstörungen, sozialer Rückzug als auch depressive Verstimmung können die Folge sein.

Wie kann man den Ohrton ignorieren?

Die beste Strategie im Umgang mit Orgeräuschen ist es, Geräusche möglichst auszublenden. Die persönliche Bewertung oder Haltung zu dem Geräusch kann die wahrgenommene Intensität des Geräusches stark beeinflussen. Während manche Betroffene den Tinnitus  nicht als störend empfinden , raubt es anderen den Seelenfrieden und den nächtlichen Schlaf. Jedoch mit den richtigen Strategien und ein wenig Geduld können Sie erlernen, den Ton weniger wahrzunehmen oder sogar ganz abzuschalten. Konflikte in der Partnerschaft oder Arbeitswelt können zu Erschöpfung , als auch zum Anstieg von Stresshormonen führen. Viele Studien belegen die daraus resultierende Verschlechterung des Tinnitus. Hingegen im Zustand der Entspannung werden Symptome oftmals nicht mehr als so störend empfunden.  Ein wichtiger Ansatz in der Behandlung ist daher auch die Arbeit mit Entspannungstechniken.

 

Wie entsteht er? Wie feststellen/ überhören/ausblenden/ wegbekommen?

Tinnitus kann seelische Folgen hinterlassen. Der entstehende Leidensdruck ist oft abhängig von der Intensität der Ohrgeräusche, als auch von der seelischen Verfassung des Betroffenen. Die Lautstärke ist ein subjektiv gefärbtes und somit in gewisser Weise veränderbares Phänomen. Die mentale Einstellung ist hierbei bedeutend. So ist das Integrieren von Ohrgeräuschen, als auch das adäquate Umgehen mit Ängsten und Emotionen, welche durch das Leiden entstehen, Teil der Therapie.

Wie lange dauert ein Tinnitus an?

Ein akuter Tinnitus kann im Verlauf von sechs Monaten selbst wieder verschwinden. Bliebe ein Ohrgeräusch länger bestehen, würde es als chronisch bezeichnet werden.

Wo kommen das Ohrgeräusche her?

Ohrgeräusche entstehen, wenn einzelne oder mehrere feine Sinneszellen im Innenohr fehlerhaft aktiv werden.

Wieso hat man Ohrgeräusche?

Tinnitus entsteht durch einen Schallquelle, die in der Nähe des Ohres liegt. Es gibt zahlreiche Ursachen für das Phänomen Tinnitus. Strukturelle Phänomene sind häufigste Ursache. Die Verstopfung der Gehörgänge, ein defektes Trommelfell oder auch eine Mittelohrentzündung können zum Tinnitus führen. Des Weiteren können Geräusche durch Knalltraumata entstehen, denn bei der Schädigung im Innenohr werden bestimmte Töne nicht mehr in das Gehör gesendet und das Gehöhr versucht, diese nicht vorhandenen Töne zu kompensieren. Tinnitus hat nicht nur körperliche, sondern auch seelische Ursachen. Stress, ob im Berufs oder Privatleben, ist ein tragender Faktor für das Verstärken oder auch Auslösen dieses Geräusches. Auch variiert die Tonqualität der Betroffenen. Beispielsweise kann ein eher malendes knirschendes Geräusch durch Kieferprobleme verursacht werden. Beschreibt der Betroffene pulssynchrone Geräusche, so kann es sich um eine Gefäßverengung in der Nähe des Innenohres handeln. Bei Muskelverkrampfung werden beispielsweise klickende Geräusche beschrieben. Eine weitere Ursache ist der Verschluss der Ohrtrompete. Bei atemabhängigem Tinnitus steht oftmals das Verbindungsröhrchen (eingeengt / verstopft) zwischen Hals-Rachen-Raum mit diesem Phänomen in Beziehung.

Ist Tinnitus heilbar? Wer hat Ohrgeräusche? Wieso Ohrgeräusche? Wieso bekommt man Ohrgeräusche? Kann ein Ohrgeräusch geheilt werden? Kann das Ohrgeräusch nach Jahren verschwinden? Kann das Ohrgeräusch wieder verschwinden?  Kann er verschwinden? Warum entsteht er? Kann er nach Jahren verschwinden? Kann er wieder verschwinden?

Tinnitus kann heilbar sein und kann geheilt werden. Es kommt immer auf die jeweiligen Fall der Erkrankung und der Behandlung und Vorgeschichte an. Besonders bei akutem Tinnitus sind die Chancen zur Heilung groß. Heilung jedoch wird unterschiedlich unterschiedlich definiert. Geheilt gilt ein Betroffener, der keine Ohrgeräusche mehr wahrnimmt. Einige Betroffenen vertreten jedoch den Standpunkt, dass Heilung auch bedeuten kann, Geräusche zwar wahrzunehmen, jedoch ohne diese als belastend zu empfinden. Viele Therapieverfahren verfolgen als Behandlungsziel eine Gewöhnung der Geräusche und somit eine Bewältigung des Symptoms. Ob er heilbar ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Häufig ist der Zusammenhang zur Dauer entscheidend, denn die Aussichten auf Heilung bei akuten Auftreten sind sehr positiv.

Kann Tinnitus von Halswirbelsäule Problemen kommen?

Tinnitus und die Halswirbelsäule können im engen Zusammenhang stehen. Anatomisch besteht eine direkte, über Nervenbahnen verlaufende, Verbindung zwischen Gelenken der Halswirbelsäule und dem Ohrnerven. Demnach können Verspannung im Bereich der Halswirbelsäule Ohrgeräusche verstärken. Auslösende Faktoren sind in diesem Fall auch nächtliches Zähneknirschen, schneller Blickwechsel, Verletzung der Halswirbelsäule und kräftiges Kauen.

Kann das Ohrrauschen psychosomatisch sein? – Gefährliche Frage!

Das Tinnitus auch eine physische Komponente hat, ist schon lange bekannt. Oft lassen sich mit den üblichen Untersuchungsmethoden keine körperlichen Ursachen für den Tinnitus finden. Psychische Krankheiten und Tinnitus treten oft gemeinsam auf. Eine Vielzahl von Betroffenen beschreiben einen hohen Leidensdruck. Ein starker Ton kann zu Schlafstörungen führen und daraus resultieren Konzentrationsschwächen und psychische Erkrankung verursachen. In einigen Fällen entwickeln sich depressive Verstimmungen. Soziale Isolation ist dann ein häufiges Phänomen bei Betroffenen. Umgekehrt sind Menschen mit geringem Selbstwertgefühl und niedriger Frustrationstoleranz besonders anfällig für die Entstehung von Tinnitus.

Warum wird er Ohrton immer lauter?

Tinnitus kann in der Tonintensität variieren. Das kann unterschiedliche Ursachen haben. Innere Anspannung, Aufregung und Belastung sowohl körperlicher als auch seelischer Faktoren werden als auslösende Faktoren erkannt. Einige Betroffene berichten, dass sich Ohrgeräusche nach sportlicher Betätigung verändern. Dies ist auf die Kreislaufbelastung zurückzuführen. Des Weiteren wirkt eine sportliche Betätigung positiv auf das körperliche und seelische Wohlbefinden. Wohlbefinden verändert die Wahrnehmung bekanntlich positiv.

Warum ist das Ohrgeräusch bei Erkältung lauter?

Erkältungen und Tinnitus können miteinander in Verbindung stehen. Erkältungen bedingen eine Entzündung und somit ein Anschwellen der Schleimhäute. Diese befinden sich auch zwischen Rachenraum und Mittelohr. Durch das Anschwellen des Gewebes kommt es zu Belüftungsstörungen des Mittelohres. Dieses Phänomen erklärt, warum Erkältungen bereits bestehende Ohrgeräusche stark beeinflussen. Nach Abklingen der Erkältung kommt es meistens zum Ausgangsniveau der Geräusche.

Wer hat Tinnitus und raucht?

Rauchen kann die Entstehung eines Tinnitus begünstigen und den bestehenden Tinnitus verstärken. Dieses Phänomen ist auf die Nikotinwirkung zurückzuführen. Nikotin ist ein Zellgift und wirkt ungünstig auf Hörsinnzellen. Da ein Tinnitus durch das Rauchen beeinflusst werden kann, ist es ratsam das Rauchen einzustellen, da es positiv auf die Funktionen der Betroffenen Zellen wirkt. Des Weiteren bedeutet Verzicht eine Normalisierung des Stresshormons Adrenalin und eine Verbesserung der Herztätigkeit, welche bei Tinnitus in einem engen Zusammenhang stehen.

 

Hier finden Sie die Übersichtsgrafik zu Tinnitus aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (hier PDF ansehen):

Syndrome bei Tinnitus

Syndrome bei Tinnitus

 

 

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