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WIE GEHT DAS?

FACIALISPARESE BEHANDELN MIT METHODEN DER INTEGRATIVEN MEDIZIN

Grundlagen

Die Fazialisparese oder auch Gesichtslähmung kommt durch eine Irritation des 7. Hirnnervens des Nervus facialis zustande. Der Faszalis besteht aus sensiblen, motorischen, und sekretorischen Fasern bzw. Geschmacksfaser. Der Nerv versorgt Teile des Gesichtes, der Zunge, der Tränendrüsen, des Ohres und sorgt für die Lautstärkeneinstellung der Gehörknöchelchenkette und daher führt eine Störung zu einer Hyperakusis (Geräuschempfindlichkeit). Je nachdem wo die Störung vorliegt können ganz unterschiedliche Symptome auftreten.

Behandlungsmöglichkeiten der Fazialisparese

Die Fazialisparese ist aus Sicht der TCM gut behandelbar je eher damit begonnen wird. Wird unmittelbar nach dem Auftreten von Symptomen mit der Behandlung begonnen, reichen oft wenige Behandlungen aus, um wieder die normale Funktion herzustellen. Leider kommen zu uns meist Patienten, die schon sehr lange, teils über Monate, diese Art von Beschwerden haben.

Wir verwenden dann eine Kombination von Akupunktur, Kräutertherapie, Massagen und MaRhyThe um eine möglichst hohe Erfolgsquote zu erziehlen. Der Betroffene selber kann über eine Anpassung der Ernährung und die Durchführung von Eigenbehandlungen sehr viel selber dazu beitragen Heilung zu erlangen.

HÄUFIGE FRAGEN ZUR FAZIALISPARESE

Wie entsteht die Fazialisparese?

Das ist im Einzelfall meist unbekannt. Infektionen z.B. mit Herpesviren spielen eine Rolle aber auch Erschöpfung des Betroffenen im Vorfeld des Auftretens der Symptom

Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Integrativen Medizin in der Behandlung der Fazialisparese?

Sehr gut. Je früher mit Akupunktur und Kräutertherapie begonnen wird, desto höher ist die Erfolgsquote.

Gibt es noch Alternativen für chronische Verlaufsformen auf dem Gebiet der Schulmedizin?

Ab 2012 wird am Fazialis-Nerv-Zentrum der  UNI Jena Verfahren das Komponenten aus Physiotherapie, Bewegungsübungen, Neurofeedback, Psychologie und Verhaltensmedizin kombiniert. Das tägliche Training dauert ca. 4 Stunden  über 2 Wochen, die Patienten sind stationär in der HNO-Klinik. Leiter des Projektes ist Prof. Guntinas-Lichius.