Homöopathie in Berlin

Homöopathie in Berlin – Auszug Internetseite Maria Schäfgen

Was sie kann…

Die Klassische Homöopathie kann oft auch dann noch Heilung oder zumindest Linderung von Leiden ermöglichen, wenn bereits beeindruckende medizinische Diagnosen vorliegen oder wenn schon alle erdenklichen Behandlungsmethoden ausprobiert und wieder verworfen wurden. Patienten schätzen die Klassische Homöopathie besonders bei chronischen Erkrankungen, Schmerzzuständen und/oder Stimmungsschwankungen, gerade wenn sie die schulmedizinische Versorgung als unzureichend und unbefriedigend erleben.

Klassische Homöopathie ist eine Heilkunst. Die Wahl der richtigen Arznei zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Potenz stellt oft eine Herausforderung an Wissen, Intuition und Einfühlungsvermögen dar. Klassische Homöopathie ermöglicht oft Heilung, meistens zumindest eine Verbesserung der Symptome. Es gibt sog. „Wunder“ in der Klassischen Homöopathie. Man gibt eine Arznei und plötzlich ist die Welt für die Patientin/den Patienten eine völlig andere: Schmerzen verschwinden, die Stimmung hellt sich von Minute zu Minute auf, man hat Energie und verändert mal eben sein Leben. (siehe auch wie Maria Schäfgen zur Klassischen Homöopathie kam). Wunder geschehen, sie sind aber nicht kalkulierbar und man kann sie nicht buchen. So ist der Heilungsverlauf in der Klassischen Homöopathie oft durch Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Mal wird die Symptomatik besser, dann stagniert es wieder und manchmal gibt es auch Rückschritte. Heilung findet meistens dann statt, wenn ein Symptom überflüssig wird. Ein Symptom wird überflüssig, wenn man seine Botschaft wirklich „begriffen“ und integriert hat. So kann Klassische Homöopathie vom Patienten als sehr beeindruckend erlebt werden. Alte, schmerzhafte Gefühle lösen sich auf und beschränkende Einstellungen verändern sich. Man sieht die Welt mit anderen Augen. Im Laufes dieses Prozesses, der durch Gespräche und Körperarbeit therapeutisch unterstützt werden kann, wird das Gefühlsleben immer ausgeglichener und lebendiger.

Das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche Behandlung mit Klassischer Homöopathie ist der subjektiv wahrgenommene Gewinn von Kraft und Lebensqualität sowie das objektive Verschwinden der störenden Symptome oder ihre deutliche Linderung.

Wie es geht…

In der Klassischen Homöopathie wird eine einzige homöopathische Arznei sehr sorgfältig und individuell ausgewählt. Diese Arznei initiiert und unterstützt den Prozess des Begreifens, Integrierens und Umsetzen der bisher unbewussten Botschaft des Symptoms.
Der Ausgangspunkt in der Klassischen Homöopathie die Anamnese. Eine Anamnese ist ein sehr ausführliches Gespräch, in dem die Geschichte des Patienten, die Geschichte seiner Erkrankung, mögliche Ursachen sowie die individuellen Besonderheiten aufgenommen werden. Darüber hinaus spielen auch Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale eine ausschlaggebende Rolle bei der Wahl der passenden Arznei.

In meiner Praxis wird zusätzlich noch mit der VEGA-Testung gearbeitet. Der VEGA-Test gehört zu den Bioresonanzverfahren und kann z.B. Organbelastungen (Amalgam, Schwermetalle), Pilzbefall (Hefe- oder Schimmelpilze) oder Mangelzustände (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe) über den Hautwiderstand diagnostizieren. Mit dem VEGA-Test lässt sich ebenfalls herausfinden, ob das gewählte homöopathische Arzneimittel die bereits getesteten Belastungen und Blockaden aufhebt, und ob es sowohl verträglich wie auch effektiv ist. Wenn beide Kriterien erfüllt sind, werden unangenehme Erstreaktionen ausgeschlossen.

Am Ende dieser ersten Sitzung wird die Arznei direkt verabreicht oder Sie erhalten ein Rezept.
In der Klassischen Homöopathie liegen die Behandlungsabstände weiter auseinander. So vereinbaren wir im Abstand von einigen Wochen einen neuen Termin. In der Zwischenzeit wirkt die homöopathische Medizin in der Tiefe Ihres Seins, sie „arbeitet“. Es ist für den Erfolg der Behandlung wichtig, daß Sie sich in dieser Zeit beobachten und Ihre Träume aufschreiben.

FAQ – Frequently asked Questions (Version 2.3) – Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

Was passiert denn nun, wenn ich ein homöopathisches Mittel nehme?

Das hängt davon ab, mit welcher Absicht es gegeben wurde. Wenn Sie sich in homöopathischer Behandlung befinden, sucht der/die HomöopathIn ein Mittel für Sie aus, das Ihre Lebenskraft wieder ins Gleichgewicht bringen kann. Dies ist der eigentliche Heilungsprozess, bei dem Sie Veränderungen bei sich und an Ihrem Körper wahrnehmen können.

Was versteht man unter der Lebenskraft und warum muß sie wieder ins Gleichgewicht gebracht werden?

Samuel Hahnemann, der Erfinder der Homöopathie ging davon aus, daß Krankheit bzw. störende Symptome immer dann entstehen, wenn die Lebenskraft aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Die Lebenskraft ist die dynamische Energie, die in uns als Kraft vorhanden ist und u.a. den Erhalt der Körperfunktionen ermöglicht. Es geht in der Homöopathie jedoch weniger darum, diese Lebenskraft weiter zu benennen oder zu differenzieren, wie man das z.B. in der traditionellen chinesischen Medizin tut.

Was bedeutet „aus dem Gleichgewicht“ geraten?

Wir gehen heute davon aus, daß die Lebenskraft dann aus dem Gleichgewicht geraten ist, wenn Krankheiten, störende Symptome, einschränkende Verhaltensweisen, Leiden auftauchen, die vorher nicht da waren. Die Lebenskraft kann durch äußere Einwirkungen wie Impfungen, Erlebnisse, Unfälle, Traumata aus dem Gleichgewicht gebracht werden. In der Anamnese wird immer wieder die Frage gestellt: Wie lange haben Sie das Symptom schon? Wann ist es zum ersten Mal aufgetreten?
Häufig müssen die Patienten lange nachdenken und es fallen ihnen nach einiger Zeit biographische Zusammenhänge ein. Ja, damals, als ich mein Elternhaus verlassen habe, oder nach dem ersten Liebeskummer, oder kurz nach einer Tropenimpfung. Nicht immer kann man genau zurück verfolgen, was die Lebenskraft geschädigt hat, manches kann nicht mehr erinnert werden. Wenn z.B. eine Stimmungsveränderung, die bis hin zu einer Depression gehen kann, zum ersten Mal nach dem Tod eines Elternteils, nach einer menschlichen Enttäuschung oder nach einer beruflichen Kränkung aufgetreten ist, wird dieses Ereignis besonders gewertet.

Muß ich daran glauben?

Nein, Sie müssen nicht daran glauben. Die meisten meiner Patienten hatten vor dem Besuch in meiner Praxis wenig Kontakt zur homöopathischen Medizin und stellen mir häufig diese Frage. Die homöopathischen Arzneien wirken auch dann, wenn Sie nicht daran glauben.

Was kann ich von einer homöopathischen Behandlung erwarten?

Grundsätzlich sollten Sie erwarten, daß Sie Ihre Symptome loswerden. Je jünger Ihre Symptome sind, und je weniger allopathische Medikamente Sie bisher eingenommen haben, desto schneller verschwinden sie wieder.
Sie sollten sich und Ihrem Organismus Zeit geben und sich selbst die Frage stellen: Was muß in mir geschehen, damit meine Symptome überflüssig werden? Da die homöopathische Medizin keine Knopfdruckmedizin ist, sollten Sie bereit sein, sich zu entwickeln. Heilung hat dann stattgefunden, wenn Ihre Symptome überflüssig geworden sind. Überflüssig wird ein Symptom dann, wenn seine Botschaft verstanden wurde.

Warum kann man sich nicht selbst behandeln?

Um den Zustand der Lebenskraft einzuschätzen und vor allem um die Reaktion der Lebenskraft auf das Arzneimittel zu bewerten, muß man geschult sein. Häufig sind die Veränderungen gerade zu Beginn einer Behandlung so minimal, daß sie kaum auffallen. Es kann auch sein, daß sich diese Veränderungen so schnell in das Gesamtbild integrieren, daß der Betroffene sie im Gegensatz zu seiner Umwelt gar nicht wahrnimmt. Dies kommt besonders häufig vor, wenn die Sehnsucht z.B. nach mehr Lebensfreude schon sehr lange bestand. In diesem Fall kann man sich selbst gar nicht objektiv beobachten.
Dazu kommt, daß es manchmal sogenannte Wachstumskrisen gibt, in denen ungeliebte Gefühle auftauchen – Gefühle, die man lange gar nicht wahrhaben wollte. Gerade in solchen Zeiten braucht man einen liebevollen Beistand, der einen durch diese Zeit führt.

Ersetzt eine homöopathische Behandlung eine Psychotherapie?

Eine homöopathische Behandlung ist keine Psychotherapie im traditionellen Sinne. Nicht jeder Mensch braucht eine Psychotherapie und nicht jeder Patient eignet sich für eine Psychotherapie. Der homöopathische Ansatz ist ein anderer als der psychotherapeutische. Viele Patienten aus der homöopathischen Praxis brauchen keine Psychotherapie, weil die homöopathischen Prozesse sehr sanft sind und weil sie ermöglichen, Wachstumsschritte in angemessenen Zeiträumen zu durchleben und dabei kräftiger und gesünder zu werden. Wieder andere Patienten wünschen zusätzlich zu einer laufenden Psychotherapie eine homöopathische Behandlung, weil sie erfahren haben, daß sie dann schneller an die „Knackpunkte“ in ihrem Leben kommen und die Psychotherapie damit effizienter wird.
Von daher muß diese Frage individuell von jedem einzelnen beantwortet werden. Viele HomöopathInnen bieten heute „Lösungsorientierte Prozessbegleitung“ an. Mittels gezielter Interventionen können anliegende Probleme oder Wachstumskrisen mittelspezifisch begleitet werden.

Wann kann man eine Behandlung empfehlen?
Gibt es Krankheiten, die man nicht behandeln kann?

Eine homöopathische Behandlung kann jedem von Nutzen sein, der seine Lebensqualität verbessern möchte und der sich in einem oder mehreren Bereichen entwickeln möchte. Darüber hinaus sind alle Krankheiten behandelbar, jedoch sind nicht alle Krankheiten heilbar. Die Frage ist also lediglich, welches Resultat von Patient und Behandler erwartet werden kann.
Wenn ein Organ zerstört ist, ist es zerstört und kann nicht wieder hergestellt werden. Wenn z.B. bei einer Multiplen Sklerose die Markscheiden zerstört sind, sind sie zerstört. Wenn bei einem kleinen Kind die Bauchspeicheldrüse entfernt werden musste, weil sie zu viel Insulin produziert hat, dann fehlt sie. Und wenn dieses Kind nicht essen möchte, dann kann es zu bedrohlichen Situationen kommen. Trotzdem kann z.B. eine Multiple Sklerose aufgehalten werden und Schübe können abgeschwächt werden. Bei einem Kind mit fehlender Bauchspeicheldrüse kann eine Behandlung bewirken, daß es bei wenig Nahrungsaufnahme gute Blutzuckerwerte hat und sich abgesehen von dem fehlenden Organ normal entwickelt.
Viele Patienten kommen, weil sie mit den Aussagen der Ärzte „Das ist so, da kann man nichts machen“ unzufrieden sind. Bei Bandscheibenvorfällen oder Migräne gibt es ausgesprochen differenzierte Diagnosen, gute Schmerzpräparate, z.T. auch effektive Krankengymnastik. Trotzdem sind viele Patienten mit dem Status quo ihrer Gesundheit unzufrieden. Sie suchen nach etwas, das sie in der Tiefe berührt und das in der herkömmlichen Kassenmedizin nicht zu finden ist.

Wie können homöopathische Hochpotenzen wirken? Da ist ja gar nichts drin.

Es gibt eine Menge Dinge, die wirken, obwohl wir sie nicht sehen können. Der Wind ist ein Beispiel. Wir können nur sehen, welche Spuren er hinterlässt.
Leider sind die heutigen Messmethoden noch nicht so ausgereift, dass sie die Energie in einer homöopathischen Arznei beschreiben können. Dies sollte jedoch kein Argument für die Nichtexistenz homöopathischer Arzneiwirksamkeit sein. Es gibt eine ganze Menge Dinge, die uns heute selbstverständlich geworden sind, obwohl man sie nicht sehen kann und obwohl man sie bis vor einigen Jahren auch noch nicht genau definieren konnte. Das Internet, die Elektrizität oder magnetische Felder sind Beispiele hierfür.

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