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Zentrum für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin Berlin

Gong des Zentrums für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin Berlin

Schröpfen - trockenes Schröpfen - blutiges Schröpfen

Das Schröpfen ist eine Form der Reiztherapie, die auf Unterdruck in sogenannten Schröpfköpfen basiert. Zum Schröpfen werden Schröpfgläser verwendet. Heutzutage sind diese meistens aus Glas. Im traditionellen China waren sie aus Bambus und in früherer Zeit aus Rinderhörnern gefertigt.

Schröpfen regt das Immunsystem, den Stoffwechsel und den Lymphfluß an. Besonders hat sich diese Behandlungsmethode bei Blut- und Qi-Stagnation bewährt.
Achtung! Nicht anwenden bei: generalisierten Ödemen, Hautrissen, hohem Fieber mit Krämpfen oder bei Schwangerschaft.

Die Schröpfgläser werden vor dem Aufsetzen auf die Haut erwärmt, um ein Vakuum zu erzeugen. Hierdurch entsteht die therapeutische Saugwirkung.

Es werden zwei Formen beim Schröpfen angewandt. Welche Form verwendet wird ist abhängig davon, ob in der zu behandelnden Körperregion eine Blutarmut oder Blutfülle herrscht:

Trockenes Schröpfen:
Hierbei wird mit einer Flamme im Schröpfkopf ein Vakuum erzeugt und dieser danach so schnell auf die Haut aufgesetzt, dass ein Unterdruck erhalten bleibt und die Haut ein wenig in den Schröpfkopf hineingesaugt wird. Dadurch kann es zur Ausbildung eines Hämatoms (Blutergusses) kommen.

Blutiges Schröpfen:
Das ist eine Kombination aus trockenem Schröpfen und einer künstlich herbeigeführten Blutung. Die zu behandelnde Zone wird in der Größe des dann verwendeten Schröpfkopfes mit einem "Schröpfschnäpper" eingeritzt. Das ist schmerzfrei. Anschließend wird der Schröpfkopf aufgesetzt. So kann das Blut aus dem Gewebe abfließen.

Nach der Schröpfbehandlung empfindet der Patient in der Regel ein angenehmes Gefühl, da die energetischen Verhältnisse wieder ausgeglichen sind.